Projekt HÖREN (&) VERSTEHEN macht Lust auf Fortsetzung

Am Freitag und Samstag 28. / 29. Januar 2022 ist das erste studentische LH³-Projekt HÖREN (&) VERSTEHEN in der Villa Brahms erfolgreich über die Bühne gegangen. Initiiert wurde die Veranstaltungsreihe von Studierenden der Musikhochschule, der Technischen Hochschule und der Universität zu Lübeck. Ziel waren die Aufklärung über Hörminderungen und die Sensibilisierung für den Umgang mit Betroffenen im Alltag.

Aus wissenschaftlichen Kurzvorträgen, Poetry Slam, Interviews mit Hörgeschädigten und der Uraufführung zweier eigens für das Projekt entwickelten Kompositionen ist ein ebenso kurzweiliges wie informatives Programm entstanden, das im voll besuchten Hansensaal großen Anklang fand. Aufgrund der verschärften Pandemielage waren nur je 30 Gäste pro Veranstaltung zugelassen. Der intime Rahmen tat dem sensiblen Thema jedoch gut und ermunterte das Publikum zur eigenen Fragestellungen und zur aktiven Beteiligung an einem Ratespiel zum Cochlea Implantat. Im Umfeld des Projekts knüpften die Mitwirkenden bereits vielfältige Kontakte zu Betroffenen und Selbsthilfegruppen, die auf eine Fortsetzung und Weiterentwicklung des Projekts hoffen lassen.

NDR Kultur berichtete über die Auftaktveranstaltung am Freitagabend: https://www.ndr.de/kultur/buehne/Luebeck-Studenten-bringen-Hoerverluste-zum-Klingen,luebeck2698.html

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HÖREN (&) VERSTEHEN: Poetry Slam mit Hilko Engberts. Foto: Maximilian Busch

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Altersschwerhörigkeit: Komposition von Benjamin Janisch mit Oliver Bunnenberg (Klavier). Foto: Maximilian Busch

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HÖREN (&) VERSTEHEN: Medizinstudentin Hannah Stocker zum Thema Hörsturz.

Foto: Maximilian Busch.

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Uraufführung des Werks "tinniens" von MHL-Kompositionsstudent Martin Schley.

Foto: Maximilian Busch.