Nachwuchstalente in Informatik und Musik bei der „Baltic Olympiad in Informatics“

„Baltic Olympiad in Informatics“ (BOI) heißt der multinationale Wettbewerb, der vom 28. April bis zum 3. Mai im Rahmen der Hochschulkooperation „Lübeck hoch 3“ und der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) stattfindet. Talentierte Schülerinnen und Schüler aus den Ostseeanrainerstaaten kommen nach Lübeck, um an Informatik-Problemstellungen zu tüfteln. Auch für den musikalischen Nachwuchs gibt es eine Bühne: Unter dem Motto „Talents meet Talents“ präsentiert der Spitzennachwuchs des Instituts für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) der MHL sich beim Konzert im Kolosseum am Samstag, 30. April um 20 Uhr.

Sechs junge Musikerinnen und Musiker präsentieren ihre künstlerischen Fähigkeiten mit Solo- und Duowerken aus verschiedenen Epochen, die mit festlichen und frühlingshaften Beiträgen einen würdigen Rahmen für die BOI bilden. Unter anderem sind Werke für Trompete, Horn, Violine und Klavier von Johannes Brahms, Claude Debussy, Paul Hindemith und Sigfrid Karg-Elert zu hören. Die jungen Interpreten sind Emil Ribbentrop, Dorian Saad, Jonte Schröder, Nane Schulz und Marcus Zhai, die am ISMA der MHL in verschiedenen Instrumentalklassen bereits während ihrer Schulausbildung unterrichtet werden.

Die BOI ist mit Teilnehmenden aus mindestens neun Staaten einer der bekanntesten Informatikwettbewerbe, der exzellenten Nachwuchs fördern und vernetzen möchte. Der Eintritt zum Konzert „Talents meet Talents“ am 30. April ist frei.

Außerdem werden am Sonntag, 1. Mai Professoren der drei Lübecker Hochschulen um 16:30 Uhr im Hörsaal V1 der Universität zu Lübeck Einblicke in das Thema "Computer Science and Art" geben:

Nicola Hein, Klangkünstler, Gitarrist, Komponist und Forscher im Bereich der Musikästhetik und Kybernetik an der Musikhochschule Lübeck wird aus New York zugeschaltet sein. In seinem Kurzvortrag wird er Gitarrenmusik vorstellen, die er mithilfe von KI erstellt hat. Der Uni-Professor und selbst ehemaliger Bundessieger Informatik beim BWINF, Till Tantau, wird über die Monetarisierung der Kunst mittels Non-Fungible Token, kurz NFT sprechen. Prof. Andreas Hanemann von der TH Lübeck gibt einen Einblick in ein aktuelles Softwaretechnik-Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Hansemuseum erarbeitet wird. Die kostenlose Veranstaltung findet im Hörsaal V1 der Universität statt. Alle Interessierten sind herzlich Willkommen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und dem weiteren Programm unter www.boi2022.de

BOI 2022 in Lübeck wird organisiert von:
- Bundesweite Informatikwettbewerbe
- Institut für Theoretische Informatik (TCS) der Universität zu Lübeck

in Kooperation mit
- Technische Hochschule Lübeck
- Musikhochschule Lübeck
- Johanneum zu Lübeck